Über uns

Barrieren in den Köpfen???

Naturgemäß gibt es viele Hindernisse auf dem Weg zur gesellschaftlichen Akzeptanz behinderter und (vermeintlich) nicht behinderter Menschen. Und dies durchaus "auf beiden Seiten": Unwissenheit, Vorurteile und Berührungsängste sowie das Verdrängen der eigenen Ängste z.B. verhindern die gesellschaftliche Koexistenz.

Barrierefreies Hannover???

Seit der Expo scheint Hannover eine behindertengerechte Stadt zu sein, tolle neue Bahnen, neue Hochbahnsteige, GebärdensprachdolmetscherInnen, rollstuhlzugängliche Quartiere, Blindenleitsysteme, um nur einiges zu nennen. Doch beim genaueren Hinsehen, -fühlen, -rollen und -hören offenbaren sich immer noch viele Unzulänglich- und Gedankenlosigkeiten.

Warum führt z. B. der Rote Faden an der VHS nicht über die Rampe Warum wird esBild Rampe VHS zugelasssen, dass MitarbeiterInnen, die als AnsprechpartnerInnen im Behindertenbereich fungieren, keine Gebärdensprache beherrschen?

In Kontaktadressen und Formularen fehlen immer noch zuhauf die Fax-Nummmern, Selbsthilfe-Organisationen sind nicht immer für RollifahrerInnen zugänglich, Rampen und andere Einstieghilfen sind in Bussen und Bahnen nicht durchgehend vorhanden bzw. verfügbar.

Und, und, und.

HOB will die persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen und die Sensibilität der behinderten Menschen dazu nutzen, daß diese Mißstände erkannt und Vorschläge zur Veränderung gemacht werden. Scheinbare Verbesserungen "auf dem Papier" haben leider oft zu einer Verschlechterung der Lebenssituation der Betroffenen geführt. Es wird deutlich, daß sich gesellschaftliche Veränderungen nicht nur per Gesetz erreichen lassen.

Im Chat können UserInnen sich austauschen, sich beraten lassen oder
sich einfach zum Schnacken treffen.

Wir setzen auf eure Mitarbeit.

HOB - Hannover ohne Barrieren

Birgit Poll, Uwe Fuhrmann, Heidi Kahle, Klaus Poll, Heino Ehlers